Unverzichtbar: Die Vorteile einer Betriebshaftpflichtversicherung für Parkettleger

Eine Betriebshaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen für Unternehmen, denn auch für sie gilt die allgemeine Pflicht zur Haftung, die im deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch verankert ist.

Der Verursacher eines Schadens muss dem Geschädigten den Aufwand für die Schadensbeseitigung ersetzen. Das betrifft alle Sachschäden, Personenschäden sowie Vermögensschäden.

Handwerker erhalten oft bei den Versicherern viele Vorteile. Auch für einen Parkettleger ist solch eine Versicherung unerlässlich.

Für den Fall der Fälle

Trotz aller Sorgfalt kann mal was passieren

Wann sind Parkettlegerbetriebe in der Haftung?

Unternehmen, die Parkett legen oder andere Bodenarbeiten anbieten, führen ihre Leistung regelmäßig in den Räumen des Kunden aus. Dabei kann es, trotz aller Vorsicht, immer wieder zu unvermeidbaren Ereignissen kommen.

Risiken für Sachschäden bestehen zum Beispiel beim notwendigen Be- und Entladen von Fahrzeugen. Schnell kann hier ein parkendes Fahrzeug beschädigt werden.

Durch Handwerker kann aber auch Sachschaden an Einbauten in der Wohnung entstehen, etwa wenn Werkzeug oder Baumaterial auf Fliesen oder Parkett anderer Räume fällt.

Werden Flüssigkeiten verschüttet, die üblicherweise für die Reinigung oder die Pflege von Parkettböden eingesetzt werden, kann sogar Erdreich kontaminiert werden. Auch solche Umweltschäden sind in einer Betriebshaftpflicht versichert.

Wird das Gewerbe in angemieteten Räumen ausgeübt, sind Mietsachschäden nicht auszuschließen.

Werden durch den Unternehmer selbst oder durch seine Mitarbeiter dritte Personen verletzt, kann die Haftung für Personenschäden schnell die finanzielle Belastbarkeit des Unternehmens überschreiten.

Auflistungen, welche Kosten im Einzelnen erstattet werden müssen, finden sich im Internet.

Welche Leistungen erbringt die Betriebshaftpflichtversicherung?

Der Abschluss einer betrieblichen Haftpflicht hat für den Parkettleger viele Vorteile.

Wird ein Schadensfall angezeigt, übernimmt die Versicherungsgesellschaft zuerst die Prüfung, ob das Unternehmen haftbar ist. Die Versicherung übernimmt auch die Kosten, wenn es darüber zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt. Im Haftungsfall kommt sie für den Schaden auf, sie ersetzt die Kosten für die Wiederherstellung des vorherigen Zustands.

Gerade bei Personenschäden können hier enorme Summen zusammenkommen, wenn durch den Unfall beispielsweise ein langwieriger Krankenhausaufenthalt, eine kostenintensive Rehabilitationsmaßnahme oder gar die Zahlung einer lebenslangen Rente notwendig werden.

Details können Sie dazu gern auf der Informationsseite von Comparon zum Thema Betriebshaftpflicht für´s Handwerk nachlesen.

Besonderheiten der Versicherung

Die Kosten für eine Betriebshaftpflichtpolice richten sich vor allem nach dem Umfang der zu versichernden Risiken sowie nach der Betriebsgröße. Jahresverträge sind üblich. Bei Abschluss der Versicherung achten Sie bitte auf die Deckungssummen, diese sollten für Personen- und Sachschäden jeweils mindestens drei Millionen Euro betragen.

An den Kosten für eine Betriebshaftpflicht sollte das Unternehmen nicht sparen. Die möglichen Risiken dürfen nicht unterschätzt werden. Gerade Entschädigungen für verletzte Personen können im Schadensfall die Existenz des Unternehmens auf Spiel setzen.

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